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Unsere Projekte:

Seit unserer Gründung konnten wir bereits zahlreiche Projekte ins Leben rufen und erfolgreich umsetzen. Mit unserer Arbeit haben wir viele Menschen erreicht und sie in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützt. Allein im Jahr 2016 konnten wir rund 3.000 Menschen beraten und ihnen konkrete Hilfe anbieten.

Die KARAWANE 

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Kunst verbindet, Ausgrenzung überwinden

Das Kunstprojekt „Karawane“ setzt ein Zeichen gegen Rassismus, Armut und soziale Ausgrenzung. Durch Kunst, Kreativität und gemeinsames Engagement bringt es Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Es schafft Raum für Begegnung, gegenseitigen Respekt und Solidarität – denn jeder Mensch verdient Würde, Chancen und Teilhabe, unabhängig von Herkunft oder sozialem Status.

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Projekt „Comic gegen Rassismus“

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Das Projekt nutzt Comics, um auf kreative und verständliche Weise ein Zeichen gegen Rassismus, Vorurteile und Diskriminierung zu setzen. Durch anschauliche Geschichten und Illustrationen werden Themen wie Vielfalt, Respekt, Gleichberechtigung und gegenseitige Akzeptanz vermittelt. Ziel ist es, Menschen zum Nachdenken anzuregen, Vorurteile abzubauen und insbesondere Kindern und Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu diesen wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen. Damit möchten wir das Bewusstsein für ein friedliches, respektvolles und solidarisches Miteinander stärken.

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"Ohne Koffer Ins Ungewisse"

Mit unserem selbst verfassten Buch legten wir den Grundstein für unsere Arbeit. Darin erzählen Menschen unterschiedlicher Herkunft, verschiedenen Alters und Geschlechts ihre ganz persönlichen und bewegenden Geschichten von der Flucht aus ihrer Heimat nach Deutschland.

So entstand eine vielfältige Sammlung individueller Lebensgeschichten, die von persönlichen Erfahrungen, Herausforderungen und neuen Perspektiven erzählt. Obwohl jede Geschichte einzigartig ist, verbinden sie gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse. Zusammengefügt ergeben sie ein Gesamtbild, das an den Roman einer großen Familie erinnert – geprägt von unterschiedlichen Lebenswegen, persönlichen Schicksalen und dem Wunsch nach einem neuen Zuhause.

"Frauen Horizonte"

Im Vergleich zu anderen Frauenprojekten mag „Frauen Horizonte“ nur ein kleiner Beitrag sein. Dennoch sind wir überzeugt, dass jede Frau, die von häuslicher Gewalt, Zwangsheirat, Unterdrückung oder anderen Formen der Benachteiligung betroffen ist, einen geschützten Ort verdient, an dem sie Unterstützung und Verständnis findet.

Soziale Isolation kann dazu führen, dass betroffene Frauen sich mit ihren Sorgen und Ängsten allein

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fühlen und die Schuld für ihre Situation bei sich selbst suchen. Mit unserem Projekt möchten wir dieser Isolation entgegenwirken und Frauen einen geschützten Raum bieten, in dem sie zur Ruhe kommen, Kontakte knüpfen und sich mit anderen Frauen sowie Mädchen austauschen können.

Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen und die Beratungsangebote unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anspruch zu nehmen. Unser Ziel ist es, Frauen und Mädchen in ihrer Selbstständigkeit zu stärken, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Gleichzeitig möchten wir sie dazu ermutigen, sich aktiv in das öffentliche Leben einzubringen und die Weiterentwicklung des Projekts mit ihren Ideen und Wünschen mitzugestalten.

"Ich habe das Recht ein Kind zu sein"

In diesem Projekt kümmern wir uns um Kinder suchtkranker Eltern. Dieses Thema kann für Familien sehr problematisch sein, da sich Süchtige oft nicht nicht eingestehen wollen, dass sie süchtig und damit vielleicht schuldig an Problemen der Kinder oder anderen Familienmitglieder.

Wir versuchen zusammen mit Eltern und Kinder Gespräche mit dem Ziel der Aufklärung zu führen. Außerdem soll den Kindern gezeigt werden, dass man solche Probleme nicht totschweigen darf, sondern darüber reden muss und sie nicht an den Problemen schuld sind. Außerdem sollen Räume geschaffen werden, in denen die Kinder auch Kinder sein dürfen, weil wir wissen, dass diese Freiräume gerade in sozial schwachen Familien oft nicht zur Verfügung stehen. 

Hauptziel soll außerdem nicht sein, die Eltern aus der Sucht zu bekommen. Passiert das im Rahmen der Kinderarbeit ist das ein positiver Nebeneffekt, allerdings steht die Kinderarbeit in diesem Projekt im Vordergrund.

"Verfolgt, verachtet, ermordet und vergessen..."

Das Projekt widmet sich der Geschichte der Roma vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Es erinnert an die Verfolgung und Ermordung hunderttausender Roma während des nationalsozialistischen Völkermords. Obwohl sie zu den Opfern dieses Verbrechens gehören, werden ihre Schicksale in der öffentlichen Erinnerung häufig kaum erwähnt, als hätte es diese Menschen und ihr Leid nie gegeben. Das Projekt möchte diesem Vergessen entgegenwirken, ihre Geschichten sichtbar machen und ihnen einen angemessenen Platz in unserer Erinnerungskultur geben. Zugleich beleuchtet es die Diskriminierung, Ausgrenzung und Armut, mit denen viele Roma bis heute konfrontiert sind. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und ein Zeichen für Menschenwürde, Gleichberechtigung und ein respektvolles Miteinander zu setzen.

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"1000 Märchen für dich"

Dieses Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche und hat zum Ziel, Interesse und Neugier für die eigene sowie für fremde Sprachen und Kulturen zu wecken. Hierzu werden verschiedene Leseteams in Form von Tandems gebildet, die an unterschiedlichen Schulen bekannte Märchen in jeweils zwei Sprachen vorlesen. Auf diese Weise fördern wir die Sprachkompetenz, interkulturelle Begegnungen und die Freude am Lesen und Erzählen.

"Sag NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen"

Gewalt gegen Frauen und Mädchen zählt zu den häufigsten Menschenrechtsverletzungen. Aus diesem Grund ist es uns ein besonderes Anliegen, uns aktiv für die Prävention von Gewalt und den Schutz von Frauen und Mädchen einzusetzen.

Unser Projekt richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Frauen und Mädchen ohne bisherige Gewalterfahrungen, unabhängig von ihrem Alter. Ziel ist es, das Selbsthilfepotenzial zu stärken, das Bewusstsein für mögliche Gefahren zu schärfen und die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen, selbstbewusst aufzutreten und sich bei Bedarf Hilfe zu holen.

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"Gib mir eine Chance"

Ergänzend zum vorherigen Projekt soll mit der „Frauenoase“ ein geschützter Raum geschaffen werden, der sich an den individuellen Bedürfnissen von Frauen orientiert. Hierzu werden vielfältige Angebote bereitgestellt, die unter anderem eine umfassende Aufklärungsarbeit sowie pädagogische Aktivitäten und gemeinsame Unternehmungen umfassen. Ziel ist es, Frauen mit Migrationshintergrund in ihrer Selbstständigkeit zu stärken, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und sie bei ihrer Integration in die Gesellschaft zu unterstützen.

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"Vergiss mich nicht"

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Im Alltag wird immer wieder deutlich, wie sehr Menschen unterschiedlichen Alters voneinander und von ihren gegenseitigen Erfahrungen profitieren können. Im Rahmen dieses Projekts fördern wir den Austausch zwischen den Generationen und schaffen Möglichkeiten, Wissen, Erfahrungen und Perspektiven miteinander zu teilen.

Dabei profitieren alle Beteiligten: Junge Menschen stärken ihre sozialen Kompetenzen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig erhalten Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Erfahrungen an jüngere Generationen weiterzugeben.

Gefördert wurden unsere Projekte schon durch folgende Institutionen:

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